Ganztagsschule: Hilfen für benachteiligte Kinder

21.06.2007

Auf Antrag der OWG-Fraktion wurden Mittel bereitgestellt, um Kindern aus einkommensschwachen und sozial benachteiligten Familien den Besuch der offenen Ganztagsschule zu ermöglichen.

In der Gemeindevertretung wurde auf Betreiben der OWG-Fraktion im Zusammenhang mit der Finanzierung der Offenen Ganztagsschule die Bereitsstellung von Fördermittel für sozial benachteiligte Kinder beschlossen. Mit ihnen soll auch Kindern aus einkommensschwachen und sozial benachteiligten Familien der Besuch der Offenen Ganztagsschule ermöglicht werden

Der Antrag wurde mit Stimmen der OWG angenommen. Bedauerlicherweise stimmten CDU, SPD und FDP (bei einer Enthaltung aus der SPD) dagegen.

Beschluss zur Bereitstellung von Fördermitteln zum Besuch der offenen Ganztagsschule durch sozial benachteiligte Kinder

 

1.  Bereitstellung von Fördermitteln

Die Gemeindevertretung beschließt, sozial benachteiligte Kinder beim Besuch der Offenen Ganztagsschule an der Aukamp-Schule in Osterrönfeld finanziell zu unterstützen:
 

  • Für die Schuljahre 2007/2008 und 2008/2009 wird dafür ein Etat in Höhe von zu­nächst jeweils 3.000 € im Haushaltsjahren 2007 (1.500 €), 2008 (3.000 €) und 2009 (1.500 €) zur Verfügung gestellt.
  • Die Mittel sollen ausschließlich dazu dienen, Kindern aus einkommens­schwachen und sozial benachteiligten Familien den Besuch der offenen Ganztagsschule an der Aukamp-Schule Osterrönfgeld zu ermöglichen.
  • Sollte sich herausstellen, dass die genannten Mittel nicht ausreichend, wird die Gemeindevertretung kurzfristig eine Anhebung der Mittel beschließen.


2.  Zur Vergabe der Mittel

  • Bei der Vergabe der Mittel sollen folgende Grundsätze gelten:
  • Die Fördermittel sind bei der Gemeinde zu beantragen.
  • Die Mittel werden direkt an den Träger der Offenen Ganztagsschule gezahlt.
  • Über die Vergabe der Mittel soll jeweils zu Beginn eines jeden Schulhalbjahres entschieden werden.
  • Der Sozial- und Kulturausschuss der Gemeinde Osterrönfeld wird gebe­ten, Kriterien für die Vergabe der Mittel zu entwickeln, über die Vergabe der Mittel an die bedürftigen Kinder in nicht öffentlicher Sitzung zu ent­scheiden und  auf der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung diesbe­züglich einen ersten Erfahrungsbericht abzugeben.