OWG bleibt stärkste Kraft in Osterrönfeld, aber...

06.05.2018

Nach derzeitigem Stand ist es der OWG gelungen, dass in drei von fünf Wahlkreisen jeweils beide Direktkandidaten in die Gemeindevertretung einziehen. Zwei Direktkandidaten müssen wegen Stimmengleichheit in den Losentscheid. Insgesamt hat die OWG jedoch 8,6 % der Wähler (380 Stimmen) nicht erreichen können und muss Sitze in der Gemeindevertretung abgeben. Die OWG bleibt jedoch mit mehr als 33 % der Stimmen stärkste Kraft in Osterrönfeld und wird sich nun Koalitionspartner suchen. Die Freie Wählergemeinschaft Osterrönfeld (FWO) wird es definitiv nicht werden.   

OWG-Vorsitzender Sven Bareiß dazu: "Es ist sehr schade, dass sich viele Wähler von der Diskussion um die Ausbaubeiträge von der Freien Wählergemeinschaft Osterrönfeld (FWO) haben bange machen lassen. Wir halten den Politikstil der FWO für unseriös und fatal für die Glaubwürdigkeit der Ortspolitik. Auf dieses Niveau wollen wir uns nicht begeben. Wir danken jedoch allen Osterrönfelderinnen und Osterrönfeldern, die zur Wahl gegangen sind und sich damit geäußert haben."

Die konkrete Sitzverteilung in der neuen Gemeindevertretung wird sich erst am kommenden Dienstag ergeben, wenn der Gemeindewahlausschuss getagt hat. Die konstituierende Sitzung der neuen Gemeindevertretung ist für den 21.06. angesetzt. Bis dahin wird sich die OWG mit den Koalitionspartnern austauschen und die gemeinsamen Ziele für die kommenden fünf Jahre festlegen. Sicher sein darf man, dass sich die OWG mit aller Kraft dem Erhalt der Schwebefähre widmen wird, sich konstruktiv mit der Frage der Finanzierung von Ausbaubeiträgen - die in Osterrönfeld in den letzten 15 Jahren gar nicht erhoben wurden und derzeit auch in keinster Weise anstehen - beschäftigen wird, die Entwicklung der Hafengesellschaft (RPA) eng begleiten und voranbringen wird. Dazu gibt es weitere Themenfelder, die die OWG im Sinne unserer Mitbürger konstruktiv und lösungsorientiert verfolgen wird. Schauen Sie also ab und an mal wieder hier vorbei!!